Die Apothekenkrise in Deutschland erreicht ihren Tiefpunkt seit 40 Jahren

Laut einer Ad hoc-Apotheken-Umfrage, die sich auf die Landesapothekerkammern stützt, wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mehr Apotheken geschlossen.

Laut dem Bericht ist die Anzahl der Apotheken im ganzen Land um 222 Apotheken auf 17.825 Apotheken gesunken. Dies ist der niedrigste Stand seit 40 Jahren.

  • Es wird sechs zusätzliche Schulschließungen im ersten Halbjahr in Sachsen geben.
  • Nur eine neue Apotheke in Sachsen-Anhalt eröffnet.
  • In Thüringen sinkt die Zahl der Apotheken seit zwölf Jahren.

Die Zahl der Apotheken in Deutschland ist so niedrig wie seit 40 Jahren nicht mehr. Die Zahl der Schließungen übersteigt die Zahl der Neueröffnungen bei weitem. Die Apothekenkrise erreicht auch die Mitte Deutschlands.

Sachsen: Sechs weitere Schließungen

Krise der Apotheken in Deutschland: fortgesetzte Schließungen und historischer Niedergang der Gesundheitseinrichtungen

Basierend auf dem Bericht von Adhoc-Apotheke, der auf eine Anfrage des Landesapothekerkammer basiert, gab es im ersten Halbjahr keine Neueröffnungen im Land, aber sechs Apotheken wurden geschlossen. Am 30. Juni gab es 918 öffentliche Apotheken.

Das Statistische Landesamt meldete, dass es im Jahr 2020 in Sachsen 950 Apotheken gab.

Sachsen-Anhalt: Eine Apotheke wird eröffnet

Die Zahl der Apotheken in Sachsen-Anhalt ist laut Branchenportal von 567 auf 564 gesunken. In Magdeburg wurde eine Apotheke eröffnet, während vier Apotheken in Halle, Dessau-Roßlau, Osterhausen und Karsdorf geschlossen wurden.

Der Staatsstatistikdienst gab bekannt, dass die höchste Anzahl von Apotheken im Jahr 2011 mit 619 Apotheken war. Seitdem ist die Anzahl der Apotheken stetig gesunken.

Thüringen: Keine neuen Öffnungen

Die Apothekerkammer Thüringen befürchtet, dass es im Freistaat immer weniger Apotheken geben wird. Nach einer Untersuchung des Branchendienstleisters waren zu Jahresbeginn 507 Apotheken im Land ansässig. Nach einem halben Jahr sank die Zahl um sechs Apotheken, es wurden keine neuen Apotheken eröffnet.

Der Rückgang setzte sich das zwölfte Jahr in Folge fort. Im Jahr 2010 gab es laut amtlichen Statistiken 583 Apotheken im Staat.

Die Hauptgründe für den Niedergang der Apotheken liegen laut Landesapothekerkammer in einem Mangel an Studienplätzen für Pharmazie und damit einem Mangel an Nachwuchs. Darüber hinaus kritisiert die Kammer den Sparkurs bei der Arzneimittelfinanzierung auf Bundesebene und die niedrigen Gehälter.

Im April berichtete der Bundesverband Rechtsschutzversicherungen über eine Konzentrationsbewegung in den großen Apotheken mit mehreren Filialen.

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